Verantwortung

Klimaschutz

Klimaschutz messbar machen

Die Transformation zu einer Lebensmittelproduktion mit geringeren Treibhausgasemissionen erfordert klare Ziele, belastbare Daten und konkrete Maßnahmen. Deshalb analysieren wir die Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette und entwickeln Lösungen, um diese Schritt für Schritt zu reduzieren.

Gemeinsam mit unseren Partnern in der Landwirtschaft, Produktion und Lieferkette schaffen wir die Grundlage für mehr Transparenz und einen effizienteren Einsatz von Ressourcen.

Unser Ziel ist es, hochwertige Lebensmittel herzustellen – mit messbaren Fortschritten bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und beim Einsatz von Ressourcen sowie kontinuierlichen Verbesserungen in diesen Bereichen.

Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette reduzieren

Die größten Hebel für die Reduktion von Treibhausgasemissionen liegen dort, wo Lebensmittel entstehen – in der Landwirtschaft, in der Produktion und beim Einsatz von Ressourcen. Deshalb konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder:

Landwirtschaft stärken

– Entwaldungs- und umwandlungsfreie Soja-Lieferketten

Reduzierung des Sojaeinsatzes in der Tierfütterung

Enge Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben

Produktion weiterentwickeln

Senkung des Energieverbrauchs

Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen

Effizienterer Einsatz von Ressourcen

Ressourcen best möglich nutzen

Vermeidung von Verlusten

Nutzung von Nebenprodukten und Reststoffen

Ganztiervermarktung

Fortschritte auf einen Blick

Wir haben uns ambitionierte Klimaziele gesetzt und überprüfen unsere Entwicklungen regelmäßig.

bis 2030 (Basisjahr 2021)

Scope 1 & 2 Emissionen

Zwischenstand 2025

-20% (Basisjahr 2021)

bis 2030 (Basisjahr 2021)

Scope 3 Emissionen

Zwischenstand 2025

-4,5% (Basisjahr 2021)

bis 2030 (Basisjahr 2021)

Emissionen Landwirtschaft und Landnutzung (FLAG)

Zwischenstand 2025

-17% (Basisjahr 2021)

Wissenschaftlich fundierte Ziele

Unsere Emissionsreduktionsziele wurden wissenschaftlich validiert

Unsere Emissionsreduktionsziele wurden durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert. Unsere Ziele für Scope 1 und 2 sind dabei auf einen 1,5-Grad-Pfad ausgerichtet.

Die SBTi prüft, ob die von Unternehmen eingereichten Emissionsreduktionsziele ihren wissenschaftlich fundierten Kriterien und Anforderungen entsprechen.

Scope1 bezieht sich auf direkte Treibhausgasemissionen aus Quellen, die sich im Besitz oder unter der Kontrolle eines Unternehmens befinden.

Scope2 bezieht sich auf indirekte Treibhausgasemissionen aus der Erzeugung von eingekaufter Energie, wie Strom, Dampf, Heizung oder Kühlung, die ein Unternehmen nutzt.

Scope3 bezieht sich auf alle anderen indirekten Treibhausgasemissionen (THG), die in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens entstehen, sowohl in vor-als auch in nachgelagerten Bereichen. Dabei handelt es sich um Emissionen, die das Unternehmen nicht direkt kontrolliert, die aber mit seinen Aktivitäten verbunden sind.

FLAG-Emissionen (Wald, Land und Landwirtschaft) werden separat ausgewiesen, da sie sowohl Emissionen als auch natürlichen Kohlenstoffabbau (z. B. Bäume, die CO₂ absorbieren) beinhalten.

Raus

Mehr Transparenz über produktbezogene Treibhausgasemissionen

Neben unserem Unternehmensfußabdruck analysieren wir zunehmend auch die Treibhausgasemissionen einzelner Produkte.

Mithilfe von Product Carbon Footprints (PCF) schaffen wir die Grundlage für fundierte Entscheidungen entlang der Lieferkette und einem transparentem Dialog mit Kunden und Partnern über produktbezogene Treibhausgasemissionen.

Rohstoff Soja – ein Blick auf die Fakten

Soja wird häufig mit Entwaldung und hohen Treibhausgasemissionen in Verbindung gebracht. Die Zusammenhänge hängen jedoch unter anderem von der Herkunft und den jeweiligen Lieferketten ab. Im Rahmen unserer Product Carbon Footprint (PCF)-Berechnung haben wir die Herkunft von Soja im deutschen Tierfuttermix anhand von Handels- und Zolldaten analysiert, um die damit verbundenen Treibhausgasemissionen entlang der Lieferkette besser zu verstehen.

Unsere Analysen zeigen, dass die mit Soja verbundenen Treibhausgasemissionen stark von Herkunft, Lieferkette und Produktionsbedingungen abhängen.

Unser Hebel zur Reduktion von Treibhausgasemissionen

Datenbasierte Entscheidungen treffen

Die Grundlage für Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen sind belastbare Daten. Deshalb analysieren wir Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette und identifizieren die größten Hebel zur Reduktion.

Energie und Prozesse optimieren

Durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die kontinuierliche Verbesserung unserer Produktionsprozesse arbeiten wir daran, die Treibhausgasemissionen in unseren Betrieben zu senken.

Lieferketten weiterentwickeln

Von Futtermitteln bis zu Rohstoffen arbeiten wir daran, emissionsrelevante Aspekte entlang unserer Lieferkette stärker zu berücksichtigen und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Ressourcen wertschätzen

Beim Einsatz von Ressourcen arbeiten wir daran, Verluste zu vermeiden und vorhandene Rohstoffe möglichst vollständig zu nutzen.

Ansprechpartner

Christian Bader - PFG Sustainability Expert

Christian Bader

Sustainability

Christian.Bader@premiumfoodgroup.de